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A:
A-Netz
Das A-Netz wurde 1958 in Betrieb genommen. Es war das erste
Mobilfunknetz in Deutschland. Das Telefonat wurde vom "Fräulein
vom Amt" handvermittelt. 1977 wurde das Netz eingestellt,
jedoch lief seit 1972 das bestehenden B-Netz bereits ohne
eine Vermittlung per Hand.
Airtime
Airtime nennt man die vom Anwender genutzte Zeit für
Verbindungen über das Mobilfunknetz. Also, die Dauer
des Gesprächs, welche am Ende des Monats in der Handy-Rechnung
aufgeführt wird und bezahlt werden muss.
Akku
Der Akku ist eine wiederaufladbare Batterie und versorgt das
Handy mit der
nötigen Energie. Nickel-Cadmium-Akkus, abgekürzt
NiCd, sind technisch sehr überhohlt und finden kaum mehr
Verwendung in modernen Geräten.
Der Nickel-Metallhydrid-Akku, kurz NiMH ist eine Weiterentwicklung
des
NiCd Akku. Er hat eine höhere Lebensdauer und speichert
ungefähr
doppelt so viel Energie bei gleicher Baugröße.
Der Lithium-Ionen-Akku,
kurz Li-Ion, ist die momentan modernste Art der kleinen Energiespeicher
in einem Handy. Er ist besonders ausdauernd und kann jederzeit
ohne
vorheriges Entladen, Aufgeladen werden.
Always-On-Betrieb
Der Always-On-Betrieb wird in GPRS-Netzen genutzt. Der Nutzer
ist dabei
ständig online. Dieser Dienst wird aber nicht wie bei
herkömmlichen
Verbindungen nach Zeit abgerechnet, sondern nach Übertragungsvolumen.
Anklopfen
Diese Funktion kennen Sie vielleicht schon von Ihrem ISDN
Telefonanschluss.
Es ist ein Leistungsmerkmal in vermittelten Kommunikationsdiensten
beziehungsweise Netzen, wie beispielsweise ISDN oder GSM,
das den
Teilnehmer während eines laufenden Gesprächs durch
ein Anklopfsignal
(akustisch und Display) über einen weiteren ankommenden
Anruf informiert.
Anrufe in Abwesenheit
Diese Funktion speichert die Telefonnummern der Anrufer deren
Gespräche
nicht angenommen wurden. Diese können dann eventuell
später zurückgerufen werden.
Anrufsperre
Mit der Anrufsperre können bestimmte Rufnummern gesperrt
werden.
Zu diesen Nummern kann dann keine Verbindung aufgebaut werden.
Authority Center (AuC)
Sobald Sie Ihr Mobiltelefon anschalten und Ihre geheime PIN-Nummer
eintippen, wird ein Zugangsschlüssel der auf Ihrer SIM-Karte
gespeichert
ist, an das AuC geschickt. Somit wird die Zugangsberechtigung
des Kunden
in das GSM-Netz überprüft. Der Schlüssel wird
mit einer Datenbank abgeglichen.
Der Schlüssel wird jedoch nie selber, sondern eine Prüfziffer,
die sich aus dem Zugangsschlüssel ergibt, übertragen.
B:
B-Netz
Das B-Netz war das zweite deutsche Mobilfunknetz und das relativ
lange,
nämlich von 1972 bis 1994. Das B-Netz war nicht zellular
aufgebaut.
Der Anrufer musste also wissen in welchem Bereich des B-Netzes
sich
der Teilnehmer aufhielt.
Basisdienst
Der Basisdienst ist die Herstellung von Gesprächsverbindungen.
Zusätzliche Leistungen wie etwa SMS, MMS usw. sind Mehrwertdienste.
Bluetooth
Bluetooth ist eine Funkverbindung zur drahtlosen Kommunikation
zwischen elektronischen Geräten.
Bluetooth nutzt frei zugängliche Frequenzen
zwischen 2,402 und 2,480 Gigahertz, welche fast in aller Welt
frei sind.
Die Hersteller von Bluetooth-Geräten müssen also
keine teuren Lizenzen,
ähnlich wie bei UMTS, für diese Frequenz ersteigern.
Bluetooth funktioniert
weltweit und interessierte Unternehmen können sich kostenlos
dem
Bluetooth-Interessenverband anschließen, welcher mittlerweile
aus über
2500 namhaften Unternehmen weltweit besteht.
Wenn zwei Bluetooth-Geräte aufeinander treffen, stellen
Sie automatisch
eine eigene, so genannte Picozelle auf. Dadurch können
sich diese Kleinst-Funkzellen automatisch untereinander organisieren.
Der Name "Bluetooth"
stammt übrigens von Wikinger-König Harald Blaatand,
das ist dänisch und
heißt wörtlich übersetzt "Blauzahn",
im englischen also "Bluetooth".
Im zehnten Jahrhundert vereinte er mit seinen Verbündeten
Dänemark
und Norwegen.
C:
C-Netz
Die Abschaltung des dritten deutschen Mobilfunknetzes ist
noch nicht
solange her. Von 1985 bis 2001 war es in Betrieb. Die Neuerung
gegenüber den früheren A- und B- Netzen war, dass
erstmals das
wechseln einer Zelle, ohne Ummeldung möglich war. Man
musste
also nicht mehr den Bereich angeben in dem man sich gerade
befand, sondern das Netz erkannte dies automatisch.
Call-Back
Das Call-Back-Verfahren (zu deutsch Rückruf) ermöglicht
es, auch bei
Gesprächen vom Handy aus über einen günstigeren
Anbieter zu
telefonieren. Dazu wählt der Anrufer die Nummer eines
Call-Back-
Anbieters (meist eine kostenlose 0800-Nummer) und legt entweder
sofort selber wieder auf oder wird vom Anbieter gleich wieder
getrennt.
Dieser ruft kurze Zeit später zurück und stellt
dem Anrufer eine Leitung
zur Verfügung, über die er zu günstigeren Konditionen
sein Gespräch
führen kann.
Call-Through
Das Call-Through-Verfahren (zu deutsch Durchwahl) ermöglicht
es, auch
bei Gesprächen vom Handy aus über einen günstigeren
Anbieter zu
telefonieren. Dazu wählt der Anrufer die Nummer des Call-Through-
Anbieters (meist eine kostenlose 0800-Nummer) und wird dann
nach
der Authentifizierung zur eigentlichen Rufnummer weiterverbunden.
Callya
Callya ist die Prepaid-Karte von Vodafone D2
Carkit
Ein Carkit ist die Möglichkeit das Handy durch eine fest
installierte
Halterung und eine Freisprecheinrichtung in ein Auto einzubauen.
Durch solch eine Installation ist das Telefonieren auch während
des Autofahrens erlaubt.
Cell Broadcast
Cell Broadcast sind Mitteilungen mit bis zu 93 Zeichen welche
vom
Netzanbieter zu bestimmten Themen verschickt werden.
Informations- und Nachrichtenagenturen nutzen diesen Dienst,
den man sich mit dem Handy bestellen kann. Die Netzanbieter
verschicken über Cell Broadcast oft technische Informationen.
Change-Over
Change-Over ist die Weitergabe eines Endgerätes, ohne
Verbindung
zu einem Teilnehmer oder Datendienst, von einer Station zur
nächsten.
Ist der Mobilfunkteilnehmer in einem Gespräch und wechselt
dabei die
Funkzelle, nennt man diesen Vorgang Hand-Over.
CLIP (Calling Line Idenfication Presentation)
Diese Funktion kennen Sie vielleicht bereits von Ihrem ISDN
Festnetzanschluss zuhause. Durch die CLIP-Funktion kann die
Rufnummer des Anrufers mit übertragen werden, so das
sie auf
dem Display des Telefons zu sehen ist.
CLIR (Calling Line Idenfication Restriction)
Diese Funktion ist das Gegenteil der Oben beschriebenen CLIP-Funktion.
Durch CLIR wird die Übermittlung der eigenen Rufnummer
(CLIR) unterdrückt.
Der Angerufene kann die Nummer des Anrufers nicht mehr auf
dem Display
seines Telefons angezeigt bekommt.
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