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GHI |
G:
GPRS (General Packet Radio Service)
GPRS basiert auf dem Internet-Protokoll. Um bei dieser Datenübertragungs-
technik eine möglichst hohe Datentransferrate zu erzielen,
werden kleine Datenpakete auf verschiedenen Kanäle aufgeteilt
verschickt. In der Theorie
sind somit Übertragungsraten von bis zu 170 Kbit/s möglich.
Praktikabel sind
jedoch momentan nur 53 Kbit/s. Bei GPRS wird nach Volumen, also
nach der
Größe der übertragenen Daten abgerechnet und
nicht nach Zeit.
GSM (Global System for Mobile Communications)
GSM ist der internationale Mobilfunkstandard für digitale
Netze und in ganz
Europa verbreitet. T-Mobile D1, Vodafone D2, E-Plus und O2 Netze
funktionieren nach den GSM-Richtlinien.
H:
Halten
Auch das kennen Sie womöglich bereits von Ihrem ISDN-Anschluss.
Mit der Halten-Funktion kann man einen Anrufer in eine Warteschleife
stellen. Das Gespräch wird aufrecht erhalten, jedoch hört
der Anrufer beispielsweise Musik oder eine Ansage.
Hand-Over
Ist der Mobilfunkteilnehmer in einem Gespräch und wechselt
dabei die
Funkzelle, nennt man diesen Vorgang Hand-Over. Change-Over ist
die
Weitergabe eines Endgerätes, ohne Verbindung zu einem Teilnehmer
oder Datendienst, von einer Station zur nächsten.
Headset
Ein Headset wird an das Handy angeschlossen. Es ist eine Kombination
aus Mikrofon und Kopfhörer. Man muss das Handy während
des Gesprächs nicht
mehr ans Ohr halten. Das Telefonieren mit einem Headset während
der
Autofahrt ist nicht verboten.
Homezone
Dieser Dienst kann nur von Kunden des Mobilfunkanbieters O2
genutzt
werden. O2-Kunden können eine sogenannte Homezone festlegen
und
telefonieren in dieser Zone dann zum wesentlich günstigeren
Festnetztarif.
HSCSD (High Speed Circuit Switched Data)
Für höhere Übertragungsraten werden mehrere Kanäle
gebündelt.
Mit diesem Verfahren können Geschwindigkeiten mit bis zu
57,6 Kbit/s
realisiert werden. Anders als bei GPRS wird hier nicht nach
Datenvolumen abgerechnet, sondern nach Dauer der Verbindung.
I:
i-mode
i-mode ist der mobile Datendienst von E-Plus, der vom japanischen
Mutterkonzern NTT Docomo entwickelt wurde. Um i-mode nutzen
zu
können, benötigt man ein i-mode-fähiges Handy.
Die i-mode Internet-
seiten sind für Handys optimiert und in cHTML (compact
HTML), einer
abgespeckten Version der normalen Internetprogrammiersprache
HTML geschrieben. Per GPRS-Verbindung ist man stets online und
kann
jederzeit schnell und ohne eine Einwahl in das Netz auf i-mode
Seiten
zugreifen.
IMEI (International Mobile Equipment Identification)
Jedes Handy kann durch eine einmalige 15-stellige Seriennummer
identifiziert werden. Im Falle eines Diebstahls kann der Netzbetreiber
dieses Handy in seinem Netz sperren lassen. Auch wenn die SIM-Karte
ausgetauscht wird. Die IMEI-Nummer Ihres Handys erfahren sie
durch
die Eingabe von *#06#. Diese Tastenkombination funktioniert
bei fast
allen Mobiltelefonen, egal welche Marke.
IMSI (International Mobile Subscriber Identity)
Die IMSI-Nummer ist die Teilnehmerkennung der SIM-Karte und
einzigartig.
Die Nummer befindet sich auf der SIM-Karte und im HLR und dient
zur
eindeutigen Identifizierung des Teilnehmers in einem Mobilfunknetz.
Zusammengesetzt wird Sie aus der Länderkennung MCC (Deutschland
262, Österreich 232, Schweiz 228), der Netzkennung MNC
mit 2 Ziffern und einer Benutzerkennung MSIN mit bis zu 10 Ziffern.
Infrarot
Für den kabellosen Datenaustausch zwischen zwei Geräten
per Infrarot
muss eine "Sichtverbindung" bestehen. Damit sich die
Geräte untereinander verstehen, müssen sie das selbe
Protokoll des IrDA-Standards benutzen.
Das Infrarot-Licht ist für das menschliche Auge nicht sichtbar.
International Roaming
Durch International Roaming ist es möglich, das Mobilfunknetz
eines
anderen Anbieters zu nutzen, bei denen er kein Kunde ist. Damit
das
auch funktioniert haben die Mobilfunkanbieter in Deutschland
untereinander und mit Mobilfunkanbietern auf der ganzen Welt
sogenannte Roaming-Abkommen abgeschlossen. Sobald man sich
also in einem anderen Land befindet, bucht sich das Mobiltelefon
automatisch in das Netz ein, welches verfügbar ist und
mit dem der
heimische Mobilfunkanbieter ein Roaming-Abkommen hat. Man ist
aber
trotzdem unter der heimischen Handynummer erreichbar, ohne
zusätzliche Vorwahl für das Ausland.
Iridium
Das Iridium-Netz ist ein Satellitengestütztes Telekommunikationssystem,
welches die gesamte Erdoberfläche abdeckt. Man kann an
jedem noch so entfernten Teil der Erde Sprache, Daten und Fax
übertragen.
Die Kommunikation funktioniert mit Terminals und Satellitentelefonen
über Iridium-Satelliten. Der Name Iridium kommt übrigens
vom
Iridium-Atom, welches 77 Elektronen besitzt, die um den
Atomkern kreisen. Am Anfang des Iridium-Systems umkreisten
auch 77 Satelliten die Erde. Aus finanziellen Gründen entschloss
man sich jedoch die Anzahl der Satelliten auf 66 zu reduzieren.
Der Name Iridium blieb trotzdem erhalten. |
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